Das Schicksal der Zeugen Jehovas im Cuxland (1933 – 1945)

Vortrag, Diskussion, Lesung sonstige
Vortrag von Hans-Jürgen Kahle (Cuxhaven) mit Auszügen aus Originalbriefen Inhaftierter - vorgetragen von fünf Schülerinnen des Gymnasiums Otterndorf

Den Auftakt des Themenjahrs „Demokratie und Erinnerungskultur“ 2026 des Landkreises Cuxhaven bildet ein Fachvortrag von Hans-Jürgen Kahle aus Cuxhaven. Bereits kurze Zeit nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gerieten die Zeugen Jehovas in das Visier der NS-Behörden in Cuxhaven, da die Gläubigen vielfach die Teilnahme an Wahlen und Volksabstimmungen sowie den Wehrdienst verweigerten. Weil die Ordnung Gottes für sie vorrangig ist, organisieren sie sich zudem nicht in weltlichen, politischen Gemeinschaften außerhalb ihrer Organisation. Dies machte sie in den Augen der Machthabenden verdächtig. Man sagte ihnen nach, „Wegbereiter des jüdischen Bolschewismus“ zu sein. Mitte der 1930-er Jahren wurden die Zeugen Jehovas verboten. Für zahlreiche Männer und Frauen aus dem Cuxland folgten schreckliche Jahre bis hin zur Inhaftierung in Gefängnissen und Konzentrationslagern.

Hans-Jürgen Kahle hat für seinen Vortrag Quellen zur Region Cuxhaven aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet und stellt die Ergebnisse dieser bemerkenswerten Forschung erstmalig vor.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse archiv@landkreis-cuxhaven.de empfohlen. Es wird dann automatisch ein Platz für Sie reserviert. Bei Rückfragen erreichen Sie das Archiv des Landkreises Cuxhaven ab dem 5. Januar 2026 unter der Rucknummer 04751 9148-0 der 04751/9148-16 (J. Kuhnt).

Terminübersicht

Gut zu wissen

Autor:in

Stadt Otterndorf, Kulturbüro
Frau Julia Heuer

Organisation

Cuxland-Tourismus

Lizenz (Stammdaten)

Julia Heuer Stadt Otterndorf, Kulturbüro
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